Amplifon hat eine neue Klimastrategie vorgestellt, die von der Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigt wurde. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen deutlich zu senken und so einen aktiven Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 zu leisten.

Konkrete Ziele bis 2030

Die Klimastrategie „Listening to our Planet“ sieht ehrgeizige Reduktionsziele vor:

  • Scope 1 und 2 (direkte Emissionen und Energieverbrauch): Reduktion um 42 % gegenüber 2023.

  • Scope 3 (indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette): Senkung um 25 % bis 2030.

Scope-3-Emissionen entstehen unter anderem durch eingekaufte Waren und Dienstleistungen, Transport- und Vertriebsaktivitäten, den Arbeitsweg von Mitarbeitenden sowie durch die Nutzung verkaufter Produkte. Ein weiteres Ziel: 44,36 % der Lieferanten sollen bis 2030 eigene wissenschaftsbasierte Klimaziele festlegen.

Nachhaltigkeit als Unternehmensstrategie

„Die Einführung einer wissenschaftlich validierten Klimastrategie stellt einen weiteren Schritt in der Integration von ESG-Faktoren in unser Geschäft dar“, erklärt Enrico Vita, CEO von Amplifon. „Wir haben uns bewusst mittelfristige Verpflichtungen gesetzt, die mit unserem Nachhaltigkeitsplan verzahnt sind. Damit verfolgen wir einen klaren Weg zu mehr Verantwortung und nachhaltigem Wachstum.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte Amplifon einen Nachhaltigkeitsplan mit 20 messbaren Zielen für 2026, 2028 und 2030 vorgelegt – in den Bereichen Produkte & Dienstleistungen, Ethik & Umweltverantwortung sowie Menschen & Gemeinschaften.

Rolle der Science Based Targets Initiative

Die SBTi unterstützt Unternehmen weltweit bei der Festlegung von Klimazielen, die mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen im Einklang stehen. Grundlage ist das Pariser Abkommen, das die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, idealerweise auf 1,5 °C begrenzen soll.

Unternehmen mit SBTi-validierten Zielen verpflichten sich zu transparenten und überprüfbaren Dekarbonisierungsstrategien, die über reine Compliance hinausgehen und langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern.