Zwei Tage lang drehte sich in Bischofswiesen alles um die Zukunft der Hörakustik. Am 12. und 13. Juni 2026 lud die bachmaier GmbH zu ihren innovation days 2026 – einem dichten Programm aus Fachvorträgen, Workshops und Werksführungen für die Branche.
Ein Branchentreffen mit Tiefgang
Partner, Fachhändler und Akustikexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reisten für die Veranstaltung an. Im Mittelpunkt standen laut Unternehmensangaben der persönliche Austausch sowie aktuelle Entwicklungen rund um Digitalisierung, künstliche Intelligenz, neue Materialien und moderne Fertigungstechnologien.
Damit positioniert sich das Format klar als Wissens- und Dialogplattform für die Branche, nicht als reine Produktschau. Diskussionsrunden zu Chancen und Herausforderungen der Hörakustik rundeten das Programm inhaltlich ab.
Materialforschung und digitale Fertigung im Fokus
Einen technischen Schwerpunkt setzten Marco Leipold (COO) und Michael Haider (Produktmanagement) mit ihrem Einblick in die Zukunft der Otoplastikfertigung. Themen waren optimierte thermo-flex-Materialien, Titan-Anwendungen sowie Konzepte für künftige Werkstoffe.
Ergänzt wurde dieser Block durch Einblicke in digitale Fertigungsprozesse und 3D-Druck-Technologien. Bei einer Werksführung konnten die Gäste den gesamten Fertigungsprozess nachvollziehen – von der digitalen Datenerfassung über Konstruktion und 3D-Druck bis zur Qualitätskontrolle.
Workshops zu KI, Kreativität und digitaler Abformung
Am Nachmittag rotierten die Teilnehmer durch drei Workshop-Stationen. Alexander Folbert zeigte praxisnahe Anwendungsbeispiele für künstliche Intelligenz im Akustik-Alltag. Edith Frauscher von Hummelhirn vermittelte im sogenannten Innovationsatelier Methoden zur Ideenentwicklung, während Stefan Mathis von Audiometrix neue Scan-Technologien zur digitalen Abformung vorstellte.
Die rotierende Struktur sorgte dafür, dass alle Teilnehmer jede der drei Stationen praxisnah durchlaufen konnten – ein Format, das offenbar bewusst auf Interaktion statt reinen Vortragscharakter setzte.
Netzwerken jenseits des Fachprogramms
Den fachlichen Teil rahmten ein gemeinsames Dinner im PANO Restaurant des Hotel Edelweiss Berchtesgaden sowie ein Ausflug auf den Jenner ein. Beide Programmpunkte dienten laut Veranstalter vor allem dem informellen Austausch zwischen den Teilnehmern – einer Komponente, der bachmaier bei diesem Format offenbar bewusst Raum gibt.
CEO Fabian Kubicke zog am Ende ein Fazit zur Veranstaltung: „Die innovation days 2026 haben erneut gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch innerhalb unserer Branche ist. Die Offenheit, die Diskussionen und die vielen unterschiedlichen Perspektiven liefern wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer Produkte, Services und Ideen.“
Ausblick
Mit den innovation days hat bachmaier ein Format etabliert, das Wissenstransfer und persönliche Begegnung verbindet. Konkrete Zahlen zu Teilnehmerzahlen oder zur wirtschaftlichen Bedeutung der Veranstaltung liegen aus der vorliegenden Quelle nicht vor – hier bleibt die Datenlage lückenhaft.