Cochlear führt ab sofort ein Kooperationsmodell für alle bundesdeutschen Hörakustik-Fachgeschäfte ein: Wer einen potenziellen Cochlea-Implantat (CI)-Kandidaten an das Cochlear Beratungsteam in Hannover weiterleitet, erhält dafür zwei Leads zu Hörgeräte-Neukunden.

Leads gegen Leads – so funktioniert das Modell

Die Teilnahme ist für Hörakustiker kostenfrei. Realisiert wird das Modell durch eine exklusive Partnerschaft mit PROAURIS, Deutschlands größtem unabhängigem Neukundenvermittler für die Hörakustik.

Als Orientierung für die Identifikation geeigneter Kandidaten gilt eine klare klinische Schwelle: Laut AWMF-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. (DGHNO-KHC) sowie dem „Weißbuch Cochlea-Implantat(CI)-Versorgung“ besteht eine Indikation für die CI-Versorgung, wenn das monaurale Einsilberverstehen im Freifeld bei einem Sprachpegel von 65 dB kleiner oder gleich 60 Prozent ist.

Für Akustiker ohne CI-Spezialisierung gedacht

Das Modell richtet sich ausdrücklich nicht nur an die rund 500 zertifizierten Hörakustik-Partner, die bereits zum bundesweiten Cochlear Netzwerk gehören, sondern explizit auch an Fachbetriebe ohne CI-Spezialisierung.

„Vermutlich trifft jeder Hörakustiker bei seiner Arbeit Kunden, die Kandidaten für ein CI oder ein anderes Hörimplantat sein könnten. Nicht für alle Unternehmen macht es Sinn, sich eine langfristige Perspektive im CI-Bereich zu erschließen“, sagt Jan Krawitz, Referral and Acoustician Channel Manager bei Cochlear Deutschland.

Begleitung durch das Cochlear Beratungsteam

Weitergeleitete Kandidaten werden individuell betreut: Das Cochlear Team informiert sie, vermittelt bei Bedarf passende Kliniken, organisiert Termine zur Voruntersuchung und stellt Kontakte zu ehrenamtlichen Cochlear HörPaten her – erfahrenen CI-Trägern, die vor einer möglichen Versorgung als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Interessierte Hörakustiker können sich unter fachpersonal@cochlear.com für das Modell anmelden.