Die Europäische Union der Hörakustiker (EUHA) hat die Ausschreibung für ihren Förderpreis 2026 veröffentlicht. Bewerbungen sind bis zum 15. August 2026 möglich. Ausgezeichnet werden bis zu drei wissenschaftliche Abschlussarbeiten mit besonderem Praxisbezug für die Hörakustik.
Nachwuchsförderung für die Hörakustik
Mit dem EUHA-Förderpreis 2026 richtet sich der Verband an Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten, die ihr Studium innerhalb der vergangenen 24 Monate abgeschlossen haben. Eingereicht werden können Diplom-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten, sofern sie keinen Sperrvermerk enthalten.
Voraussetzung ist, dass sich die Abschlussarbeit mit der Rehabilitation bei Verlusten im auditorischen kommunikativen System befasst, Entwicklungspotenzial aufweist und einen praktischen Nutzen für die Hörakustikbranche erkennen lässt. Bei der Bewertung legt die Jury insbesondere Wert auf die audiologische Anwendbarkeit der Ergebnisse, ihre Relevanz für die Hörsystemanpassung und die Kundenbetreuung sowie auf Zukunftsorientierung und Originalität der Arbeiten.
Preisverleihung auf dem EUHA-Kongress
Die Preisverleihung findet am 14. Oktober 2026 im Rahmen des 70. Internationalen Hörakustiker-Kongresses in Hannover statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger nehmen ihre Auszeichnungen persönlich entgegen. Über die Vergabe entscheidet eine von der EUHA berufene Jury.
Insgesamt können bis zu drei Arbeiten ausgezeichnet werden. Die Preisgelder betragen 3.000 Euro für den ersten Platz, 2.000 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten Platz.
Bewerbung bis Mitte August möglich
Der Einsendeschluss ist der 15. August 2026. Neben der Abschlussarbeit sind eine maximal zweiseitige Zusammenfassung mit These, Vorgehen und Ergebnissen, eine kurze Kernaussage der Arbeit sowie ein Lebenslauf einzureichen. Die Bewerbung erfolgt in elektronischer Form über die Geschäftsstelle der EUHA. Das Urheberrecht verbleibt bei den Verfassenden; weitere Nutzungsrechte werden nach Absprache geregelt.