Die Europäische Union der Hörakustiker (EUHA) hat den fünften und letzten Teil ihrer Leitlinie „Empfehlungen für eine erfolgreiche Hörsystemanpassung“ veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen das Abschlussgespräch, die Einweisung in Hörsysteme sowie die strukturierte Nachsorge. Die Leitlinie steht ab sofort kostenfrei zur Verfügung.
Abschluss der Leitlinienreihe
Der Expertenkreis Hörakustik der EUHA hat die fünfteilige Leitlinienreihe mit dem neuen Abschnitt „Abschluss der Anpassung und Nachsorge“ abgeschlossen. Das Dokument beschreibt die von der EUHA empfohlene Vorgehensweise für die letzte Phase einer Hörsystemversorgung und knüpft an die zuvor veröffentlichten Teile an. Die empfohlenen Arbeitsschritte orientieren sich an der DIN EN ISO 21388 zum Hörsystemanpassungsmanagement (HAFM) und sind als Best-Practice-Empfehlungen gedacht.
Fokus auf Einweisung und Nachsorge
Inhaltlich behandelt der fünfte Teil die Einweisung und Handhabung der angepassten Hörsysteme, das Abschlussgespräch sowie die Nachsorge. Bevor eine Hörsystemanpassung als abgeschlossen gilt, soll der Kunde eine umfassende Einweisung in die Hörsysteme und verfügbare Hörassistenzsysteme erhalten.
Die Nachsorge dient nach Angaben der EUHA der regelmäßigen Überprüfung technischer und auditiver Aspekte sowie der fortlaufenden Optimierung des Nutzens der Hörsystemversorgung. Damit beschreibt die Leitlinie den Übergang von der eigentlichen Anpassung in die langfristige Betreuung der Kundinnen und Kunden.
Kostenfrei verfügbar
Mit der Veröffentlichung des fünften Teils ist die Leitlinienreihe vollständig. EUHA-Präsidentin Beate Gromke, die den Expertenkreis Hörakustik leitet, betont, dass die Leitlinien allen Hörakustikern kostenfrei zur Verfügung stehen und der Qualitätssicherung im Hörakustikalltag dienen sollen. Die vollständige Leitlinienreihe kann über die EUHA-Website heruntergeladen werden.