Im März verschärft sich die Diskrepanz am Arbeitsmarkt der Hörakustik: Die Zahl der Arbeitsuchenden steigt spürbar, während das Stellenangebot stark zurückgeht. Das zeigen die aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit.

Anstieg bei Arbeitslosen und Arbeitsuchenden

Im März waren 254 Hörakustiker arbeitslos gemeldet, ein Plus von 28 Personen gegenüber dem Vorjahr (+12 %).

Die Zahl der Arbeitsuchenden liegt mit 414 Personen ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert (370). Das entspricht einem Zuwachs von 44 Personen beziehungsweise +12 %.

Da der Begriff Arbeitsuchende sowohl arbeitslose als auch bereits beschäftigte Personen umfasst, deutet der parallele Anstieg in beiden Kategorien auf eine insgesamt höhere Wechsel- bzw. Suchaktivität im Markt hin.

Deutlicher Rückgang bei offenen Stellen

Gleichzeitig sinkt die Nachfrage nach Fachkräften: 435 offene Stellen wurden im März gemeldet. Das sind 171 weniger als im Vorjahresmonat (606) – ein Rückgang um -28 %.

Der Rückgang fällt damit deutlich stärker aus als die Zunahme auf der Bewerberseite.

Mehr Wettbewerb um weniger Positionen

Die Kombination aus steigender Zahl an Arbeitsuchenden und deutlich sinkendem Stellenangebot führt rechnerisch zu einer höheren Konkurrenz um offene Positionen.

Während im März 2025 rechnerisch noch rund 1,6 Stellen pro Arbeitsuchendem zur Verfügung standen, liegt dieser Wert aktuell bei etwa 1,05.

Die aktuellen Zahlen für März 2026 zeigen damit eine spürbare Verschiebung hin zu einem engeren Arbeitsmarkt für Hörakustiker.