Das Hörzentrum Oldenburg baut seinen Vertrieb aus und setzt erstmals auf einen eigenen Vertriebsmitarbeiter: Seit dem 1. April 2026 verantwortet Jochen Meuser die Vermarktung der Messmethode „revoloud“ in Deutschland.
Erfahrener Branchenkenner übernimmt neue Aufgabe
Mit Jochen Meuser gewinnt das gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsinstitut einen langjährigen Experten der Hörakustikbranche. In seiner neuen Funktion als Market Development Manager soll er die Verbreitung der audiologischen Messmethode revoloud im deutschsprachigen Markt vorantreiben.
Meuser war zuvor in leitenden Positionen bei Unternehmen wie Cochlear, WSA, GN, Otometrics und Sonova tätig. Seine Erfahrung umfasst sowohl Hersteller- als auch Marktpartnerperspektiven. Dadurch kennt er die Anforderungen von Hörakustikbetrieben aus der Praxis.
Erster Schritt in den Direktvertrieb
Mit der Personalentscheidung geht das Hörzentrum Oldenburg einen neuen Weg: Erstmals in seiner rund 30-jährigen Geschichte setzt die Einrichtung auf einen eigenen Direktvertrieb. Ziel ist es, Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung in der Hörakustik zu überführen.
Bislang wurden Produkte wie diagnostische Sprachtests – etwa der Matrixtest (OLSA) – über Audiometer-Hersteller und spezialisierte Servicepartner wie Diatec, Natus, Auritec oder Acousticon vertrieben.
Fokus auf praxisnahe Anwendung
Die Messmethode revoloud ermöglicht es Hörakustikerinnen und Hörakustikern, die Lautheitswahrnehmung von Kundinnen und Kunden systematisch zu erfassen und den Feinanpassungsprozess von Hörgeräten zu unterstützen.
Nach Angaben des Hörzentrums soll Meuser den Vertrieb dieser Methode gezielt ausbauen und deren Einsatz in der Praxis stärken. Geschäftsführer Sebastian Quirandt sieht in der Verpflichtung einen wichtigen Schritt, um innovative Verfahren stärker im Markt zu etablieren.