Das Markenkonzept IM OHR MANUFAKTUR zählt zu den erfolgreichsten Initiativen der Hörakustiker-Gemeinschaft Individual Akustiker Service (IAS). Es unterstützt insbesondere inhabergeführte Fachgeschäfte dabei, ihre handwerkliche Kompetenz bei Im-Ohr-Hörgeräten (IdO) sichtbar im Wettbewerb zu positionieren.
Handwerk trifft auf Markenstrategie
Mehr als 500 Fachgeschäfte im IAS-Netzwerk nutzen das Konzept, um ihre Spezialisierung auf individuell gefertigte Hörlösungen hervorzuheben. Im-Ohr-Hörgeräte gelten als technisch anspruchsvoll, da sie auf Basis individueller Ohrabdrücke maßgefertigt werden und höchsten Tragekomfort gewährleisten müssen. Trotz ihrer Vorteile – etwa nahezu unsichtbare Bauweise, natürliches Hören und reduzierte Windgeräusche – liegt ihr Marktanteil seit Jahren bei lediglich rund zehn Prozent.
Herausforderung für den Markt
Viele Anbieter empfehlen weiterhin Hörgeräte hinter dem Ohr, da die Fertigung von IdO-Systemen aufwendig ist und spezielles Know-how erfordert. Laut IAS bietet gerade diese Komplexität kleineren, inhabergeführten Betrieben die Möglichkeit, sich durch Qualität zu differenzieren. Fortschritte in der Miniaturisierung ermöglichen zudem den Einsatz moderner Technologien wie KI, Akkusysteme und Konnektivität auch in kompakten Geräten.
Wettbewerbsvorteil für Fachgeschäfte
Das Markenkonzept IM OHR MANUFAKTUR umfasst neben einer geschützten Wort-Bild-Marke auch umfassende Marketinginstrumente. Dazu zählt unter anderem eine zentrale Online-Plattform, über die Interessenten passende Anbieter in ihrer Nähe finden können. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Betriebe zu erhöhen und deren Alleinstellungsmerkmale klar zu kommunizieren.
Nach Angaben des IAS hat sich das Konzept in der Praxis vielfach bewährt. Es ermögliche den angeschlossenen Fachgeschäften, sich nachhaltig gegenüber preisorientierten Großanbietern zu behaupten und ihre handwerkliche Expertise gezielt zu vermarkten.