Die KIND Hörstiftung vergibt 2027 erneut ihren Stiftungspreis. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten zu Hörschäden oder zur Hörgeräteversorgung. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, Bewerbungen müssen bis 1. November 2026 digital eingehen.

Wer sich bewerben kann

Der Stiftungspreis richtet sich an Personen, die eine herausragende Arbeit in einem der beiden ausgeschriebenen Bereiche vorlegen: Ursachenforschung, Früherkennung und Therapie von Hörschäden oder Anpassung und Versorgung mit Hörgeräten.

Zugelassen sind sowohl Vorschläge als auch Selbstbewerbungen. Verliehen werden kann der Preis an eine Einzelperson oder an zwei Personen aus einer Forschergruppe. In Ausnahmefällen können zwei Preisträger zu gleichen Teilen ausgezeichnet werden.

Was die Bewerbung enthalten muss

Die KIND Hörstiftung erwartet eine digitale Bewerbung mit mehreren fachlichen Angaben. Dazu gehören eine Begründung der Bewerbung, Aussagen zur Relevanz, Breitenwirkung und Aktualität der Arbeit sowie eine Darstellung der neuen Erkenntnisse, die aus den Ergebnissen oder dem Verfahren zu erwarten sind.

Außerdem sollen Bewerber beschreiben, welcher Personenkreis von den Resultaten profitiert und wie hoch die Aussicht auf eine schnelle Nutzung in der Praxis ist. Ein Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang ist ebenfalls gefordert.

Bewerbungen sind per E-Mail an kontakt@kind-hoerstiftung.de zu richten. Berücksichtigt werden nur Unterlagen, die bis zum 01.11.2026 vorliegen.

Entscheidung fällt im Februar 2027

Über die Vergabe entscheidet der Vorstand der KIND Hörstiftung. Die Auszeichnung soll im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquiums der KIND Hörstiftung im Februar 2027 in Berlin erfolgen.

Die Stiftung fördert wissenschaftliche und mildtätige Vorhaben, die unter besonderer Berücksichtigung der Hörakustik Menschen mit Hörminderung zugutekommen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kindern mit Hörschäden.

Hintergrund zur Stiftung und zu KIND

Die gemeinnützige KIND Hörstiftung ist aus der 1976 gegründeten Geers-Stiftung hervorgegangen und verweist auf mehr als 45 Jahre Fördertätigkeit.