Der Hörimplantat-Hersteller MED-EL hat zum Finale seines Erfinderwettbewerbs IDEASforEARS 2026 zehn Kinder aus zehn Ländern an seinen Firmensitz in Innsbruck eingeladen. Der Wettbewerb richtet sich an 6- bis 12-Jährige, die kreative Lösungen für Menschen mit Hörverlust entwickeln. In diesem Jahr gingen laut Unternehmensangaben mehr als 300 Beiträge aus 25 Ländern ein.

Zu den zehn ausgezeichneten Kindern zählen unter anderem Anaisha Sharma (12, Indien), Asha Daisy Hodgson (8, Australien), Christos Skourlis (11, Griechenland) und Roy Zheng (9, USA) – die vollständige Liste umfasst Teilnehmende aus Italien, Kanada, Nigeria, Kolumbien, Spanien und Argentinien. Sie besuchten gemeinsam mit ihren Familien die MED-EL-Zentrale, trafen Mitgründerin und CEO Dr. Ingeborg Hochmair sowie Ingenieur*innen des Unternehmens und stellten ihre Ideen vor.

Für die Umsetzung des Events kooperierte MED-EL erneut mit Microsoft. Die teilnehmenden Kinder erhielten laut Mitteilung Surface-Geräte mit integrierten Barrierefreiheitsfunktionen und KI-gestützten Übersetzungstools, um die Verständigung über Sprachgrenzen hinweg zu erleichtern.

Jennifer Robinson, Corporate Director of Product Management Hearing Solutions bei MED-EL, wird mit den Worten zitiert, die jungen Erfinder*innen forderten das Unternehmen heraus, „die Welt anders zu sehen“. Dr. Patrick D’Haese, Corporate Director of Awareness and Public Affairs, ergänzt laut Unternehmen, der Wettbewerb ermutige Kinder dazu, eigene Ideen einzubringen.

IDEASforEARS existiert seit 2017; nach Unternehmensangaben gingen seither mehr als 2.000 Einsendungen aus über 45 Ländern ein. Die kommende Ausgabe des Wettbewerbs, die laut MED-EL das zehnjährige Jubiläum markiert, startet im November 2026.

MED-EL beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 3.300 Mitarbeitende aus rund 90 Nationen an 30 Standorten weltweit; die Hörlösungen des Unternehmens werden in 140 Ländern implantiert.