Oticon erweitert seine Zeal-Familie nach unten: Seit dem 5. Juni 2026 ist der Oticon Zeal 3 auf dem Markt – eine günstigere Variante des bereits eingeführten Zeal 1, die das zugrundeliegende Technologiekonzept in ein breiteres Kundensegment tragen soll.
Gleiche Plattform, niedrigerer Einstiegspunkt
Technisch baut der Zeal 3 auf derselben Basis auf wie das Flaggschiff: BrainHearing-Technologie mit der zweiten Generation von Oticons Deep Neural Network (DNN 2.0), vollautomatische KI-gestützte Klangverarbeitung rund um die Uhr, 360-Grad-Hörumgebungszugang sowie das proaktive Rückkopplungsmanagement MoreSound Optimizer. Konnektivität über 2,4 GHz mit Unterstützung für MFi, ASHA, LE Audio, Fast Pair und Auracast ist ebenfalls an Bord.
Der Akku hält laut Hersteller bis zu 24 Stunden – inklusive Streaming. Mit dem SmartCharger sind nach 15 Minuten Laden vier Stunden Nutzung möglich.
Zielgruppe: Erst- und Nachversorgungen im mittleren Segment
Oticon positioniert den Zeal 3 ausdrücklich für Erst- und Nachversorgungen – analog zum Zeal 1. Dabei steht die Absenkung von Versorgungsbarrieren im Mittelpunkt: Weniger als 36 Prozent der Erwachsenen mit behandelbarer Hörminderung nutzen aktuell ein Hörsystem. Als Hauptgründe nennt Oticon Schamgefühle, Stigmatisierungsangst und die Erwartung schwieriger Handhabung.
Der Zeal 3 ist für Einzelgespräche und kleine Gruppen in ruhigen bis moderat anspruchsvollen Situationen ausgelegt – ein Leistungsprofil, das unterhalb des Zeal 1 angesiedelt ist, aber denselben Formfaktor und dasselbe diskrete Design mitbringt.
Fit and Go: Versorgung am selben Tag möglich
Praktisch für Akustikbetriebe: Das Gerät kann bei Dome-Versorgung noch am Versorgungstag mitgegeben werden. Alternativ ist eine individuelle Otoplastik-Versorgung möglich. Fernanpassungen über die Oticon Companion App sind ebenfalls integriert.
Preisangaben hat Oticon nicht veröffentlicht. Der Zeal 3 ist ab sofort im Fachhandel erhältlich.