Die WSA Group hat ihre Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 (1. April – 30. Juni 2025) veröffentlicht. Das Unternehmen verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von -4 %. Für das Gesamtjahr wird die Prognose angepasst: WSA erwartet nun ein organisches Wachstum von rund 0 % (zuvor 3–6 %) und eine EBITDA-Marge am unteren Ende der bisherigen Spanne (+1 bis +2 Prozentpunkte gegenüber 2023/24).

Marktumfeld belastet Nachfrage

Laut CEO Jan Mäkelä führten makroökonomische Unsicherheiten dazu, dass Verbraucher geplante Hörversorgung verschoben oder abgesagt haben.

„Dies resultierte in einem Rückgang von 4 % im Quartal – im Vergleich zu einem sehr starken Vorjahresquartal mit 12 % organischem Wachstum, das damals durch die Einführung von Signia IX getragen war“, so Mäkelä.

Trotz des schwächeren Marktumfelds erzielte das Online-Geschäft in den USA deutliche Zuwächse. WSA will weiterhin durch Innovation und striktes Kostenmanagement profitables Wachstum sicherstellen.

Geschäftszahlen im Überblick

Q3 2024/25 (Vorjahreswerte in Klammern):

  • Umsatz: EUR 621 Mio. (organisches Wachstum -4 %; Vorjahr +12 %)

  • EBITDA vor Sondereffekten: EUR 106 Mio., Marge 17,1 % (17,9 %)

9M 2024/25 (Vorjahreswerte in Klammern):

  • Umsatz: EUR 1.958 Mio., organisches Wachstum 0 % (11 %)

  • EBITDA vor Sondereffekten: EUR 337 Mio., Marge 17,2 % (16,3 %)

Innovationen als Wachstumstreiber

Ungeachtet des schwierigen Umfelds investiert WSA weiter in neue Produkte. Im August wurden vorgestellt:

  • Signia Insio Charge&Go CIC IX – das weltweit erste aufladbare, maßgefertigte CIC-Hörgerät mit Richtmikrofon-Technologie; ermöglicht laut Hersteller bis zu fünfmal besseres Sprachverstehen im Störlärm gegenüber herkömmlichen CICs.

  • Signia Motion Charge&Go IX – vollständiges HdO-Portfolio mit Akku, inklusive SuperPower-Variante mit bis zu 61 Stunden Laufzeit.

Ausblick

Angesichts der anhaltenden Marktschwäche rechnet WSA für das Geschäftsjahr 2024/25 nun mit organischem Umsatzwachstum um 0 % und einer EBITDA-Marge am unteren Ende der Prognose (+1–2 %-Punkte gegenüber 2023/24).