Wechsel an der Konzernspitze: Die Finanzchefin von WSA, Marianne Wiinholt, verlässt das Unternehmen Ende August 2026 – nach knapp vier Jahren im Amt.

Das gab WSA, Mutterkonzern unter anderem von Signia und Widex, am 22. Juni 2026 in einer Pressemitteilung bekannt. Wiinholt bleibt bis zum 31. August im Amt, um den Übergang zu begleiten und die Suche nach einer Nachfolge zu unterstützen. Eine konkrete Nachfolgerin oder ein Nachfolger steht laut Unternehmen noch nicht fest – WSA befinde sich „in the process of finding a new CFO“.

Vier Jahre Umbau in Finanzen und Recht

Wiinholt war 2022 zu WSA gekommen und hat seitdem die Finanzstrategie und die strategische Ausrichtung des Konzerns mitgeprägt. Unter ihrer Führung wurden, so das Unternehmen, die Finanz- und Rechtsabteilungen grundlegend umstrukturiert und neu aufgestellt – mit dem Ziel, eine stabile Basis für das weitere Wachstum zu schaffen.

WSA-Verwaltungsratschef Lars Rasmussen bedauerte den Schritt, respektiere aber die Entscheidung: Wiinholt habe starke Ergebnisse erzielt und Werte für WSA geschaffen. CEO Jan Makela würdigte sie als geschätzte Führungskraft und vertrauensvolle Partnerin für ihn und das gesamte Leadership-Team der vergangenen vier Jahre.

Wohin geht die Reise?

Wiinholt selbst begründet ihren Abschied mit dem Wunsch nach mehr Zeit für Board- und Beratungsmandate. In der Mitteilung spricht sie von einer „rewarding period“ ihrer Karriere und betont, die Entscheidung sei ihr nicht leichtgefallen – nicht zuletzt wegen der Menschen, mit denen sie zusammengearbeitet habe.

Der Schritt fügt sich in ein bekanntes Muster: Bereits 2021 hatte Wiinholt nach acht Jahren als CFO bei Ørsted einen ähnlichen Wechsel vollzogen, als sie den dänischen Energiekonzern verließ, um „eine Position außerhalb der Energiebranche“ anzunehmen – diese Position war dann WSA.